Henker

Einzelfigur:

Henker der

Unser Henker bestehend aus: 

- dem Würgeseil

- schwarzen Handschuhen

- schwarze Stiefel

- einen Schellengürtel aus Antikkette und kleinen Schellen.

- zwei schwarze Taschen für Bonbons und / oder Konfetti

- ein schwarzer Gürtel

- Mittelalterhemd

- schwarzem Rock

- schwarzer Henkerhaube

Henker
Geschichte :

Die Hinrichtung des Hiasl erfolgte unter großer Anteilnahme der Bevölke­rung. Aus ganz Bayern waren sie nach Dillingen gekommen, auch 14 Kis­singer waren dabei. (Auftritt Henker) Der Richter verkündete das Urteil und dem Henker war gar nicht so wohl in seiner Rolle. Wurde da jetzt ein guter Mensch, der den Armen geholfen hat, hingerichtet oder ein Erzbösewicht, der sogar Menschenleben auf dem Kerbholz hatte? Das Urteil wurde am 6. September 1771, also 3 Tage nach Hiasls 35. Geburtstag, vor der Donaubrücke in Dillingen vollstreckt. Hiasl wurde „den Scharfrichtern zu Handen und Banden überge­ben. Er soll gewickelt werden in eine frische Kuhhaut, auf dass daraus nur noch Händ’ und Kopf hervorblicken. Alsdann lege man den Malefiz auf ein hölzernes Gestell und schleife ihn mit 2 Pferden zur Richt­statt. Allsogleich lege man ihn in vulgo auf die Radbrechmaschine und spanne ihn. Desgleichen solle ihm ein Strick um den Hals geworfen, durch ein Loch im Blutgerüst geleitet und allsogleich von unten her damit erdros­selt und damit vom Leben zum Tode gerichtet werden. Ist er alsdann tot, so wird das Rad mit seiner Schneide seine Glieder zerschmettern. Der Körper damit in vier Teile geteilt und diese zur Abschreckung an den Landstraßen aufgehangen. Die Eingeweide unter dem Galgen begraben, der Kopf hin­gegen auf den Galgen gesteckt werden solle.“ Nach Verlesen des Urteils fragte der Richter den Hiasl, ob dieser noch etwas zu sagen habe. Hiasl antwortete: „Dem Menschen ist es gesetzt zu sterben und auch von denen, die mich heute richten, sind in 50 Jahr’ auch alle hin – und der Kurfürst auch!“ 

Hörspiel :